Ziel-, und Problemstellung: Wie dutzend Funksteckdosen und mehrere Fernbedienungen in ein Smart Home einbinden?
Ergebnisse: Im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der FH Technikum Wien sowie während meines Pflichtpraktikums wurde ein zweitteiliges Praxisprojekt umgesetzt.
Die auch auf Github zu findenden Teile sind:
- Firmware, welche die sehr einfache physische Umsetzung, die es vorher bereits gab, um Features (eigenes USB-Protokoll "StringNet", RF-Rekonstruktionsspeicher, flexible Programmierung der Ports per Kommando) ergänzt.
- Eine automatische Einspielung der zu rekonsturierenden Fernbedienungsbefehle (Sicherheits- und Abwechslungsmechanismen sind hierbei ebenfalls nicht implementiert) sind nicht implementiert. Die Konfiguration ist daher aufwendig, da ein Oszilloskop und Verständnis für das System erforderlich ist.
- Gateway, ein plattformunabhängiges Programm, welches die "StringNet"-Kommunikation auf standardisierte MQTT-Kommunikation umsetzt und über eine Settingsdatei eingestellt wird.
- Da MQTT hierbei keine Discovery-Funktion besitzt wurde zudem die Homie4-Konvention (Standard auf MQTT-Basis) mit besagter Funktion implementiert.
- Teil der Bachelorarbeit, jedoch nicht mehr implementiert, ist die GUI des Gateways. Sie hat eine einfache und sogar geskriptete Programmierung der Firmware ermöglicht. Aufgelöst wurde der Programmteil aufgrund Bugs innerhalb Py-TTK und Pygubu (Software, die den einfachen Bau der Oberfläche ermöglicht hat) und dem Fakt, dass die Einstellungen auch per seriellen Monitor durchgeführt werden können. In meinem Alltag musste diese Einrichtung nur ein einziges Mal erfolgen.
Fazit: Dies ist eines meiner nützlichsten Projekte, wenn nicht jenes Projekt, das bislang die längste Betriebsdauer aufweist. Angesichts von mächtigen Alternativen ist es die beachtliche Robustheit und die bereits eingerichtete Infrastruktur für die im Besitz seienden Funksteckdosen, die dieses Projekt noch so wertvoll machen.



